Der 200. Jahrestag der Schlacht von Trafalgar

oder die längste Reise eines Feuerschiffes

 

 

An einem stürmischen, nassen Morgen im Oktober 2005 - um genauer zu sein am 21. - stand ich viel zu früh auf und bin nach Penzance in Cornwall gefahren. "Warum" fragt ihr sicher? Also, der 21. Oktober 2005 ist der 200. Jahrestag von Nelsons Sieg bei Trafalgar und seinem Tod. Also wird überall in England gefeiert. Und Penzance hat eine besondere Attraktion:

 Das deutsche Feuerschiff Bürgermeister O'Swald oder Elbe 1

 

 

Am Sonntag, dem 16. Oktober 2005 verließ die Rote Lady ihren Liegeplatz im Fischerreihafen in Cuxhaven und begann die lange Reise über den Kanal nach Penzance. Sie hat noch mal auf Helgoland Halt gemacht und preisgünstigeren Treibstoff getankt (Helgoland ist ja eine zollfreie Insel). Dann ging es los auf eine einmalige Reise.

Das Feuerschiff ist noch nie so weit von zu Hause weg gewesen. Aber sie hat sich auf der lange Reise gut gehalten und kam abends am 20. Oktober vor Penzance an. Die See war recht unruhig gewesen und das "Feuerschiff der Stürme" hat genügend Gelegenheit gehabt, ihrem Spitznamen zu genügen.

Drei Kapitäne, Klaus Gerber, Charly Behrensen and Dieter Weber, haben sich bei der Aufgabe, das Schiff sicher nach England zu skippern, abgewechselt. Sie hatten gut Arbeit dabei. Irgendwann sagte Klaus Gerber seiner Frau "Wir machen nur zwei Meilen über Grund".

Die 27-köpfige Mannschaft und deren Gäste mussten lernen, mit recht stürmischen Bedingungen zurecht zu kommen.

"Am Ende haben wir fantastische Fahrt gemacht" erklärt Dieter Allers, Filmemacher aus Cuxhaven, der mit seinem Freund und Kollegen an Bord ist, um einen Film über die Reise zu machen. Sie hätten gut geschlafen, auch wenn die Wellen manchmal 4 Meter hoch waren. Nur morgens musste man akrobatisch sein bei dem "Tanz in der Dusche".

Die Amateurfunkeinrichtung an Bord wurde auch gut genutzt. Uwe Wensauer (DK1KQ) - Funkamateur und Crewmitglied - hatte seine Geräte in der Funkbude eingebaut und zusammen mit Eddie - der die Reise gebucht hatte, um zu funken - haben sie viele Kontakte mit Funkamateuren gemacht.

 

 

 

 

 

Manche von den Amateuren vor Ort kamen sogar, um die mutigen Seeleute an Bord zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach fünf Tagen Überfahrt kam Elbe 1 Donnerstag am späten Nachmittag vor der Küste von Cornwall an. Sie musste noch etwas warten, weil in Penzance im Hafen noch Platz geschaffen werden musste. Aber gegen sieben Uhr abends durfte sie endlich durch die Schleuse in den Hafen. Direkt am Kai war ein Platz für das Schiff reserviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Hafen war ganz schön was los und es war klar, Freitag und Samstag würde es noch doller getrieben werden. Zwei weitere Traditionsschiffe wurden noch erwartet. Der britische Schoner "Earl of Pembroke" und die cornische Drei-Mast-Bark "Recouvrance" werden auch im Hafen festmachen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon bald war das Feuerschiff umgeben mit all den Aktivitäten eines Hafens, der sich auf eine Feier vorbereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da auch an Bord gefeiert werden sollte, war man gut vorbereitet gekommen - für den eigenen Gebrauch und das Wohl der Gäste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Fässer waren natürlich nur ein Teil des Angebots für die wichtigen Besucher, die das Schiff besuchen sollten.

 

Das obere Deck des Schiffes war bereit für die Feierlichkeiten. Das Bier war kalt, die Chips auf die Tische verteilt, nur der Kuchen muss noch abgedeckt werden ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schiff ist nun bereit für:

 

 

 

 

 

 

Schade dass ich vor dem Emfang schon wieder abfahren musste. Aber ich bin sicher, es war ein voller Erfolg.

 

Hoffentlich werde ich bald noch Links bekommen zu den Berichten wie die Reise weiter geht ...

 

... Behaltet diese Seiten im Auge  ...

 

 

 

 

 

 


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